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Office of
International Academic Affairs
Das Programm bietet interessierten deutschsprachigen Erwachsenen die Gelegenheit, die hebräische Sprache zu erlernen und Lehrveranstaltungen in den Fächern Jüdische Studien und Israelwissenschaften zu besuchen. Der Kurs umfasst einen intensiven Sprachkurs, akademische Veranstaltungen (Vorträge und Begegnungen), Exkursionen sowie außeruniversitäre Aktivitäten.
 
Die internationale Sommeruniversität in Beer Sheva ist das einzige akademische Programm an einer israelischen Universität, welches explizit für Deutschsprachige konzipiert wurde. Außer dem Hebräischkurs, der nach der Ulpan-Methode in hebräischer Sprache stattfindet wird, ist das Programm vorwiegend deutschsprachig, das heißt, dass Vorträge und Exkursionen größtenteils auf Deutsch stattfinden (siehe Programmbeispiel) und das Team der Sommeruni Deutsch spricht.
 
Über die Ben-Gurion Universität (BGU):
Foto of Ben-Gurion University 
Die BGU wurde 1969 gegründet und die Anzahl ihrer Studenten hat sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt. Heute sind mehr als 20.000 Studenten an der BGU immatrikuliert. Der Hauptcampus der BGU liegt in Beer Sheva, der sogenannten Hauptstadt des Negev, wo im Sommer ein trockenes Wüstenklima herrscht.
 
1. Ziel des Kurses
Die Sommeruniversität bietet Deutschsprachigen die Gelegenheit vor Ort in Beer Sheva die hebräische Sprache zu erlernen und akademische Lehrveranstaltungen zu besuchen. Auch politische Themen in Bezug auf die israelische Gesellschaft, wie auch der Nahost-Konflikt bekommen im Programm viel Aufmerksamkeit.
 
Darüber hinaus ist es erklärte Aufgabe des Projektes zur deutsch-israelischen, bzw. deutsch-jüdischen Annäherung und Verständigung beizutragen - insbesondere durch die Förderung des Kontaktes zwischen deutschen und israelischen StudentenInnen an der Ben-Gurion-Universität, aber auch durch die Vermittlung von Gesprächen mit anderen internationalen StudentenInnen, die sich im Rahmen von “Overseas Student”-Programmen in Beer Sheva aufhalten.
Schließlich ist es ein Anliegen des Kurses, die deutschen StudentenInnen gerade mit der südlichen Kulturregion Israels, der Negev-Wüste, bekannt und vertraut zu machen. Dies ist ganz im Sinne David Ben-Gurions, der in diesem Gebiet schon vor Jahrzehnten das größte Entwicklungspotential Israels sah. Beer Sheva, die Hauptstadt des Negev, bietet den StudentenInnen eine einmalige, ursprünglich-israelische Atmosphäre, in der das Kommunizieren auf Hebräisch Voraussetzung zur Bewältigung des Alltags wird.
 
2. Struktur des Kurses
Der sechswöchige Kurs setzt sich aus drei Teilen zusammen: dem intensiven Hebräischkurs (vormittags), dem akademischen Rahmenprogramm (nachmittags und abends) und wöchentlichen Studienausflügen bzw. Exkursionen.
 
Der Hebräischkurs:
Students in class 
Der Hebräischkurs (Ulpan) wird auf fünf verschiedenen Lernniveaus für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Als klassisches Einwandererland hat Israel zahlreiche erfahrene HebräischlehrerInnen zu bieten, die nach der bewährten und erfolgreichen Ulpan-Methode (gesprächs- und themenbetonte Didaktik) die hebräische Sprache unterrichten. Bereits nach wenigen Wochen sind Anfänger in der Lage kürzere Gespräche zu führen. Die Fortgeschrittenen vertiefen ihre Sprachkenntnisse des modernen Hebräisch in den täglichen Gesprächen während des Ulpans. Die StudentenInnen erhalten insgesamt 120 Stunden Unterricht, absolvieren wöchentliche Leistungskontrollen und eine mehrstündige Abschlussprüfung. Nach Erbringungen der Leistungen im Zusammenhang des Kurses, wird ein Zeugnis (einschließlich erzielter Note) übergeben. Die Anrechnung der Leistung an ausländischen Hochschulen hängt von der akademischen Heimatinstitution ab.
 
Das akademische Rahmenprogramm:
Das akademische Rahmenprogramm bietet zahlreiche Vorträge, vorwiegend in deutscher Sprache. Das Themenspektrum erstreckt sich von biblischer Archäologie, moderner Geschichte und Politik Israels und des Zionismus, über jüdische Kunst und hebräische Poesie vom Mittelalter bis zur Gegenwart, bis zur Analyse jüdisch-religiöser Literatur. Weitere Themen sind die Erforschung des deutsch-jüdischen Diskurses im Film oder die Untersuchung der Nachwirkungen des Holocausts in Deutschland und Israel sowie Lesungen bekannter deutschsprachiger SchriftstellerInnen.
 
Wöchentlichen Studienausflüge:
Wöchentlich finden Exkursionen zu verschiedenen touristischen Zielen statt. Einige Beispiele: Totes Meer, Jerusalem, Altstadt in Beer Sheva, Ausflug in der Negev Wüste etc.
 
Sonstige Freizeitaktivitäten:
Das Programm bietet zahlreiche Optionen der Freizeitgestaltung in Beer Sheva an. So zum Beispiel gemeinsame Pubnächte, Filmabende, Volkstänze und Shabbatessen.
TeilnehmerInnen des Programmes sind berechtigt, das Universitätssportzentrum mit Schwimmbecken, Saunen (Trocken- und Dampfsauna), Kraftraum (gegen Aufpreis), Sporthallen und Tennisplätzen zu nutzen.
 
3. Team und Partner
 
Initiator des Kurses ist Prof. Dr. Mark H. Gelber. Er ist seit 1980 als Literaturwissenschaftler und Komparatist an der Universität tätig. 1998 initiierte er die deutschsprachige Sommeruniversität. Unterstützt wird das Programm von einem ganzen Kreis von wissenschaftlichen Partnern, Instituten und Lehrstühlen, die ihren Studenten den Kurs empfehlen.
 
Das ZIS-Team besteht aus den folgenden Mitarbeiterinnen:
Yael Maayan
Maria Abel
Für erste Auskünfte und Informationen zum Programm bitte Maria Abel kontaktieren.
 


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